BlackRock und ETH

by:AlgoSage2 Wochen her
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BlackRock und ETH

H1: Die leise Revolution bei BlackRock

Wieder einmal hat BlackRock einen Antrag für ein Ethereum-Staking-ETF eingereicht – nicht der Erste, aber derjenige, der meist genehmigt wird. Diese Nachricht löst Wellen aus, nicht weil sie überraschend kommt, sondern weil sie unvermeidlich wirkt.

Als Experte für regulatorische Muster in Krypto-Filings weiß ich: Wenn BlackRock handelt, setzt es den Ton.

Diesmal geht es nicht nur um Zugang zu ETH – sondern um dessen Einkommenspotenzial. Und das verändert alles.

H2: Von Spekulation zu Ertrag – eine strukturelle Wende

Ehrlich gesagt geht es heute nicht mehr nur um Kurssteigerungen. Es geht um Erträge.

Bisher wurde ETH wie jede volatile Kryptowährung behandelt: kaufen hoch, verkaufen höher. Doch jetzt? Mit einer jährlichen Staking-Rendite von 3,5 % und einem ETF, der diese Ausschüttung an Investoren weitergibt – wird ETH zu etwas Seltenem in der traditionellen Finanzwelt: einem regulierten Vermögenswert mit passivem Einkommen.

Stell dir vor: Dein Depot hält ETH, das während des Schlafens Zinsen bringt. Das ist keine Zukunftsvision – das ist bereits im Entwurf.

Analyst Eric Jackson sieht bei stabilen Bedingungen sogar \(10.000 bis \)15.000 möglich – unterstützt durch negativen Netto-Ausstoß seit The Merge und steigende Nachfrage nach Staking-ETFs.

H3: Die Liquiditätsproblematik (und ihre Lösung)

Doch hier kommt die Herausforderung: Nach dem Staken kann man ETH nicht sofort abziehen – die Warteschlange dauert Tage oder Wochen.

Für einen ETF-Fondsmanager mit plötzlichen Rücknahmewünschen? Eine Katastrophe.

Deshalb greifen sie auf Liquid Staking Derivatives (LSDs) zurück – wie stETH von Lido oder cbETH von Coinbase. Diese Tokens repräsentieren dein gestaktes ETH und können frei gehandelt werden.

Es ist wie Kuchen essen und ihn behalten: Ertrag generieren und liquide bleiben für Handel oder DeFi-Nutzung.

Hier entscheidet sich nicht mehr allein die Technologie – sondern kluge Infrastruktur über chaotische Versuche der Dezentralisierung hinweg unter Druck.

H4: Zentralisierte Plattformen gewinnen (für jetzt)

Meine konträre Meinung: Trotz aller Diskussionen über dezentrale Ideale werden zentrale Plattformen in naher Zukunft dominieren.

Coinbase verwandelt deine Staked-ETH in cbETH – ein 1-zu-1-Token, garantiert durch einen lizenzierten Custodian mit SEC-auditierten Compliance-Prozessen.

Keine unsicheren Knotenpunkte. Keine unregulierten Validatoren. Nur saubere Leitungen für institutionelle Flows.

Ja, das widerspricht reinem Web3-Glauben – aber seien wir ehrlich: Wenn Wall Street Zugang zum Chain-native-Einkommen will ohne rechtliche Fallstricke? Dann wählt sie das Funktionierende – auch wenn es mit Tech-Riesen kooperiert. Das macht es strategisch – nicht falsch. The race geht nicht mehr darum, wer den besten Code baut, sondern wer als erster genehmigt wird. The ones who get selected as BlackRock’s custody partners? They’re already winning.

AlgoSage

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